Unter 27 Brücken musst du paddeln

Am 9. Dezember hat in Paris das größte SUP Rennen der Welt stattgefunden. 800 Paddler aus 29 Nationen waren am Start. Wie in jedem Jahr entschied das Los, ob du einen Startplatz bekommst. 10 Stunden nach Anmeldeöffnung hatten sich bereits 2000 SUP`ler registriert. Im Nachrückverfahren hatte ich einen Startplatz in der „Loisire“ (Freizeitklasse) ergattert und mich riesig gefreut. 100 Profi-Paddler und 700 Freizeitpaddler waren startberechtigt.   Unter 27 Brücken musst du paddeln weiterlesen

Pflanzung des Kinderbaums

Was sonst noch so auf dem Clubgelände läuft!

Letztes Wochenende wurde auf der Freifläche zwischen Boots- und Clubhaus ein Baum gepflanzt. Dieser wurde von den Drachenbootpaddlern dem Nachwuchs der Drachenabteilung gestiftet.

In den letzten zwei Jahren haben 3 Nachwuchspaddlerinnen und 2 Nachwuchspaddler das Licht der Welt erblickt, und die benötigen bei den immer heisser werdenden Sommern dringend einen Schattenplatz.

Wie auf den Bildern zu sehen ist, hatten die Väter und die grösseren Geschwister und deren Zuschauer auch schon beim gemeinsamen Graben, Pflanzen und anschliessenden Grillen recht viel Spass.   Pflanzung des Kinderbaums weiterlesen

Kultur für Kurzentschlossene

Am Freitag, 14. Dezember um 20:00 Uhr, am Sonntag, 16. Dezember um 17:00 Uhr und am Dienstag 18. Dezember um 20:00 Uhr spielt die „Zimmerbühne“ in der Niederburg, St. Johanngasse 2, noch einmal das Stück „Abgefahren. Romer.“ Es gibt noch Karten!

Worum geht’s?
„Abgefahren. Romer.“ – Dies sind die letzten Worte des Dettinger Kapitäns Franz Romer, die er nach Deutschland sendet bevor er die Antillen verlässt. Im Frühjahr des Jahres 1928 war er aufgebrochen, um den Atlantik alleine in einem Faltboot zu überqueren. Dies ist gelungen, doch New York ist sein Ziel. Das Theaterstück „Abgefahren. Romer.“ ist ein Monolog, geschrieben von Gerd Zahner. Es zeigt den außergewöhnlichen Seemann auf einer schicksalhaften Reise, die sein Ende bedeuten wird. Zwischen Stürmen und Flaute, Haifischangriffen, Durst und Sehnsucht ist Stille und Einsamkeit, eindrucksvoll dargestellt von der Schauspielerin Anna Hertz und musikalisch umrahmt vom Perkussionisten Patrick Manzecchi unter der künstlerischen Leitung von Leona Strakerjahn.

Das Faltbootgestell war übrigens vor seiner deutschlandweiten Bühnenkarriere das Ersatzteillager meines 65-jährigen „Wanderfalter“ der auch heute noch regelmäßig rüstig in den See sticht.

Text: Wolfgang; Foto: Helmut Bär, Zimmerbühne

… am Dienstag findet allerdings auch das weihnachtliche Raclette-Essen unseres Kulinarischen-Winter-Dienstagstreff statt. Man muss wohl Prioritäten setzen …

Absage :-(

Das Nikolauspaddeln am Sonntag muss ich leider absagen.
Man kann es drehen wie man will, der kommende Sonntag wird ungemütlich werden. Besonders Wind um 5 Beaufort (16 bis 21 Knoten) ist vorher gesagt (bei der Eisfahrt letztes Jahr waren es „nur“ 15 Knoten). Aus dem Grunde sage ich die Paddeltour vor dem Weihnachtsmarkt offiziell ab! Das macht so keinen Sinn.

Trotzdem gehen wir auf den Weihnachtsmarkt, der dürfte Sonntag im Windschatten liegen. Treffpunkt bleibt 15:30 Uhr am Gondelhafen!

Wir sehen uns beim Glühweintrinken 🙂
Wolfgang

Das Gegenteil von Wüscht

Die diesjährige Eisfahrt war einfach nur perfekt. Kein Wind, kaum Nebel und eine kleidungsmäßig gut berechenbare Lufttemperatur zwischen 2° und 5° C schafften den Rahmen. Alle 156 Teilnehmer hielten sich bis zur Pause vorbildlich an die vorgegebene Streckenführung. Angekommen auf der Reichenau verwöhnte dieses Jahr u.a. ein geöffneter Kiosk mit Glühwein und Feuertonne. Selbst das Drachenboot konnte an einer neuen Steganlage vor der Schiffslände anlegen. Pünktlich zur Weiterfahrt wurde unser Ziel von Sonnenstrahlen vergoldet. Da gab es kein Halten mehr, fast alle Paddler sowie die beiden DLRG-Begleitboote fuhren auf direktem Wege Luftlinie auf den Radolfzeller Kirchturm zu. Nur der verantwortliche Wanderwart paddelte mit ein paar Wenigen wie im (mit der Wapo abgestimmten) Sicherheitsplan vorgesehen nordwärts längst der Insel Reichenau zur Mettnauspitze. Wir erlebten dafür zwei durch den niedrigen Wasserstand neu erstandene Bodenseeinseln! Kurz vor dem Ziel saßen dann noch etliche Paddler auf der zum Glück hölzernen Spundwand des Yachthafens Radolfzell fest. „Normal ist da immer genügend Wasser drüber.“ Eine SUP’erin wurde dabei von ihrer Finne derart abrupt gebremst, das sie kopfüber baden ging. Dank Trocki passierte ihr nichts. Der Vorfall ist wieder ein Beispiel dafür, dass man vor allem an die Wassertemperatur denken und sich entsprechend anziehen sollte.

Ein ganz herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, den Küchenteams in Konstanz und Radolfzell und allen voran Petra Hassler-Mattes und Andi Mattes vom Bodensee-Kanu-Ring, die uns mit ihrem Engagement die wunderbare und reibungslose Eisfahrt ermöglicht haben.

Text: Wolfgang, Fotos: Thomas, Wolfgang

Mitglied im Deutschen Kanu Verband und im Bodensee-Kanu-Ring