Kategoriearchiv: Berichte

Goldregen in Sevilla

Von Jessica Böhme

Einmal auf einer Europameisterschaft Erfolge erzielen ist wahrscheinlich ein Traum vieler Menschen. Für 4 Sportler/-innen vom Kanu-Club Konstanz wurde dieser Traum auch in diesem Jahr Wirklichkeit. Nach wochenlanger Vorbereitung und harten Trainingslagern ging es für Antje, Jessica und Nicole Böhme sowie Thomas Maier ins spanische Sevilla zur 18. Club-Crew Europameisterschaft im Drachenbootsport. Das ist sozusagen die Champions League für Drachenbootsportler/-innen, denn dort messen sich die besten Drachenbootclubs aus ganz Europa auf den Distanzen, 200m, 500m und 2000m in verschiedenen Altersklassen und Bootsklassen miteinander. Die 4 Konstanzer/-innen unterstützen wie jedes Jahr die Renngemeinschaft Neckardrachen, welche derzeit zu den besten Teams Deutschlands im Drachenbootsport gehört. Eine der Herausforderungen der Neckardrachen ist, aus Sportler/innen, die in ganz Deutschland verteilt und in unterschiedlichen Teams trainieren, ein funktionierendes Team zu formen, in dem jeder seine Aufgabe optimal ausführt. Nur wenn das gelingt, gibt es eine realistische Chance auf die begehrten Titel.

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Wildwasserwoche aus Sicht eines WW-Anfängers

Die Wildwasserwoche des Kanu-Verbandes Baden-Württemberg fand auch 2019 wieder im landschaftlich wunderschönen Tal der Durance in Süd-Frankreich statt. Nach der offiziellen Begrüßung am Sonntag wurden die Teilnehmer bei traumhaftem Wetter entsprechend ihrer bei der Anmeldung angegebenen eigenen Einschätzung, unterschiedlichen Gruppen zugeordnet. Je nach Leistungsgruppe findet man sich bei den Anfängern, den Fortgeschrittenen, den echten Könnern oder irgendwo dazwischen wieder.


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Die große Kanu-Herausforderung

Ende Juni war es so weit, Monika und Wolfgang paddelten auf der Hohenwarte-Talsperre die letzten, fehlenden Kilometer für „Die große Kanu-Herausforderung“. Der Deutsche Kanuverband (DKV) lobte diese Auszeichnung in Hinblick auf den 30. Jahrestag der friedlichen Wiedervereinigung aus: • paddeln in allen 16 Bundesländern • innerhalb der letzten 30 Jahre • jeweils mindestens 30 km pro Bundesland.

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Der Bodenseedrache auf der Baden-Württembergischen Meisterschaft

Von Jessica Böhme

In diesem Jahr stand für unser Drachenbootteam „Bodenseedrache“ zum ersten Mal ein ganz besonderer Wettkampf im Veranstaltungskalender, denn unser Team wollte sich auf der Baden-Württembergischen Meisterschaft in Schwörstadt im Rennbereich messen. Ihre Gegner Mannschaften aus Heilbronn, Grenzach und Stuttgart waren allesamt rennerfahren und regelmäßig auf solchen Wettkämpfen unterwegs, für den Bodenseedrache jedoch kein Grund es nicht zu versuchen. Mit viel Training, Motivation und Teamgeist, wollte sich unser Team dieser Herausforderung stellen und die anderen Teams zumindest ärgern. Der Bodenseedrache auf der Baden-Württembergischen Meisterschaft weiterlesen →

Gemeinsam statt Einsam

Die zweite Freundschaftsfahrt der Wanderpaddler aus Kreuzlingen und Konstanz fand bei nahezu idealen Bedingungen statt. Und auch die Gruppengröße war sehr angenehm ausgewogen. Ein wunderbarer Ausflug mit netten Leuten, Deutschen und Schweizer bei den Konstanzern, Schweizern und Deutschen sowie einer Dänin bei den Kreuzlingern, den wir auch nächstes Jahr sonntags nach dem Seenachtsfest sehr gerne wiederholen würden. Die Wanderwarte Stephan Pfefferli und Wolfgang Schönwald freuen sich über Zielideen.
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Im schwäbischen Dschungel

Manchmal hört man den Spruch Paddelsport sei irgendwo auch Motorsport. Wir am See sind in der sehr glücklichen Lage unseren Sport weitestgehend ohne Motorfahrzeuge ausüben zu können: Zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Club, eine kleinere oder größere Rundtour paddeln, noch ein Wenig im sauberen Wasser schwimmen und dann glücklich sowie ökologisch unbedenklich wieder heim. Wenn jetzt das Boot noch aus Holz wäre, wäre unser Sport eine wirklich saubere Sache!

Aber manchmal ist etwas Abwechslung doch ganz nett. „Die Lauchert zwischen Veringendorf und Bingen ist ein sportlicher Wanderbach, mäßig schwierig, gekennzeichnet durch kleine Schwälle, Baumhindernisse sowie Kurven. Wir paddeln in Kleingruppen. Am Sonntag wird noch eine Tour auf der Donau angeboten. Für Essen und Trinken wird gesorgt, Zeltmöglichkeit“. So stand es in der Termindatenbank des DKV und 8 Konstanzer folgten dem Ruf der Wildnis. Nicht riesige Wasserflächen, sondern ein schmales, kurviges Bächlein erwartete uns, nicht meditatives dahinpaddeln, sondern Abwechslung pur, blühender Wasserhahnenfuß, umgestürzte Bäume, blitzschnelle Reaktionen mit dem Boot, vielleicht auch mal gepaart mit einem kleinen Adrenalinstoß. Durchschnittlich drei statt sechs Stundenkilometer. Einfach mal etwas komplett anderes für uns Seefahrer.


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