So war das Zeltwochenende der Kanujugend…

(Text: Miriam)
Am Freitag trafen wir uns um 17.00 Uhr am Steg um eine Weile zu planschen, baden und Rennkajak zu fahren. Danach ging es gemeinsam an den Zeltaufbau, was in wenigen Minuten geschafft war. Probleme bereiteten uns nur die Heringe, die partout nicht in den Boden wollten.
Nach dem Abendessen aus Spagetti Bolo und Erdbeer-Himbeer-Quark gab es die alljährliche Seezeichen Einführung gepaart mit den Bildern letzten Jahres.
Anschließend beschlossen wir „Tabu“ zu spielen. Karten waren nicht vorhanden und so zerlegten wir ein altes Schulheft und schrieben unsere eigenen Begriffe. Diese reichten aufgrund unserer Genialität von Apfel über Flachwitz bis hin zu Endoplasmatischem Retikulum (das muss jetzt niemand verstehen, der nicht in einem Bio-Leistungskurs war).
Ebenso abstrus wie unsere Wörter waren auch unsere Erklärungen…

Nachdem wir die Nacht wohlbehalten in den Zelten überlebt hatten…

gab es, um uns vollends zu wecken, Brötchen zum Frühstück, die heißhungrig verschlungen wurden. Während des Frühstücks einigten wir uns darauf, mit der Seeblunze zur Mainau zu fahren.
Der Rückweg barg besondere Überraschungen, da wir einen halb ertrunkenen weißen König retteten. Dieser war uns natürlich sehr dankbar und tropfte das Boot voll. Hinter vorgehaltener Hand verriet er uns, dass er sich gerade im Krieg gegen den schwarzen König befand, was uns zu der Schlussfolgerung führte, dass es sicherer sei ihn mitzunehmen und ihm in unserem Clubraum Asyl zu gewähren.
Wieder am Steg fuhren wir noch verschiedene, mehr oder weniger kippelige Rennboote, begaben uns aber dann nahezu geschlossen auf Schnappis Rücken, wobei wir natürlich allesamt nass wurden.
Am Abend fachten wir nach mehreren vergeblichen Feuerbohrversuchen ein Feuer mit anderen Mitteln an, grillten und freuten uns, nicht in der Steinzeit zu leben…

Am Sonntag packten wir nach einer kurzen Canadierausfahrt nach Bottighofen unsere Zelte zusammen und machten noch die Jungfernfahrt für den „Neuen“ Rennvierer „Just 4 Fun“. Für uns war dies erst nicht so witzig, da wir das Gefühl hatten, jeden Moment zu kentern. Doch nach einigen Runden begannen auch wir uns zu freuen, was natürlich keine entsetzten Schreie beim Anblick verschieden großer Wellen ausschloss…
Alles in allem war es ein wirklich gelungenes Wochenende und wir bedanken uns bei Helmut mit Bitte um Wiederholung.

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