Wasser marsch? Aber gern!
…befanden neun Paddler:innen des KCK und Paddel-Club Kreuzlingen und fuhren am Samstag nach Fronleichnam gemeinsam zum Wildwasserkanal in Hüningen.
Nachdem morgens Menschen und Boote auf zwei Autos verteilt, zwei waren schon vor Ort, und verzurrt (bei Homo sapiens genügt zum Glück ein Anschnallgurt) waren, ging die Fahrt los. Alexandra und „Vereinshündin“ Bella waren auch mit von der Partie – ohne Boot. Über baustellenfreie Schweizer Autobahnen, bei gediegener Maximalgeschwindigkeit von 120km/h erreichten wir bald den Parc des eaux vives Huningue.
Und um 11:30 hieß es: rein da!
Während Paul und Helmut mit den (Quasi-) Wildwasserneulingen Conni, Walter und Julia von unten begannen, stürzten sich Daniel, Jan, Nina und Jens gleich von oben in den Bach. Überraschend, dass alle außer der Frischlingstruppe gleich in den ersten 15min ihre Rollfähigkeiten unter Beweis stellen durften…
Und so verlief der Vormittag mit geduldigen Unterweisungen im Seilfähre fahren (für Uneingeweihte: den Bach überqueren, indem man die Strömung für sich nutzt), richtig aufkanten und Kehrwasser sicher erreichen.
Hatte man das geschafft, wurde ein paar Meter weiter den Bach hochgepaddelt und etwas Neues gelernt – während der Rest der Gruppe weiter oben mit den Wellen spielte.
Nach ein paar Stunden stärkten wir uns beim Mittagessen und tauschten uns über unsere Erlebnisse aus.
Danach ging es in die zweite Runde – ein Teil startete wieder unten, wich vorher mutig einem angriffslustigen Schwan aus, der Rest begann oben im Bach.
Nach vielen weiteren, erfolgreichen Runden des Spielens mit dem Wasser wurden unsere Arme müde. Bei denen, dies können, sieht es so einfach aus – aber nur, wenn man die Technik draufhat! Und wem es daran fehlt, kompensiert eben mit Muskelkraft ;-).
Conni, Walter und Julia warteten am Ende dieses anstrengenden Tages stolz mit nur einem – selbstverständlich dem Boot, dem Wasser, der Müdigkeit und überhaupt der Planetenkonstellation geschuldeten – Bad auf und freuten sich über die gewonnene Sicherheit im Wildwasserboot.
Dank Connis GPS-Tracking – Big Mama is watching you! – wissen wir auch, dass wir 5km gepaddelt sind!
Auch Paul, Daniel, Helmut, Jan, Nina und Jens hatten „e riese gaudi“ (=sehr viel Spass). Besonders die drei erstgenannten nutzen die Gunst der späten Stunde im dann fast leeren Kanal bis 17:00 voll aus, um mit verschiedenen Booten in allen Wellen zu spielen und auf ihre Kosten zu kommen.
Danach verstauten wir – einige würden sagen: endlich 😉 – die Boote auf und die Menschen in den Autos, verabschiedeten uns und fuhren zurück zum KC.
Danke Jan und Paul fürs Fahren!
Es war ein wunderbarer Tag und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
Text: Julia
Bilder: Conny (Die meisten;-)











