So war das Zeltwochenende der Kanujugend…

(Text: Miriam)
Am Freitag trafen wir uns um 17.00 Uhr am Steg um eine Weile zu planschen, baden und Rennkajak zu fahren. Danach ging es gemeinsam an den Zeltaufbau, was in wenigen Minuten geschafft war. Probleme bereiteten uns nur die Heringe, die partout nicht in den Boden wollten.
Nach dem Abendessen aus Spagetti Bolo und Erdbeer-Himbeer-Quark gab es die alljährliche Seezeichen Einführung gepaart mit den Bildern letzten Jahres.
Anschließend beschlossen wir „Tabu“ zu spielen. Karten waren nicht vorhanden und so zerlegten wir ein altes Schulheft und schrieben unsere eigenen Begriffe. Diese reichten aufgrund unserer Genialität von Apfel über Flachwitz bis hin zu Endoplasmatischem Retikulum (das muss jetzt niemand verstehen, der nicht in einem Bio-Leistungskurs war).
Ebenso abstrus wie unsere Wörter waren auch unsere Erklärungen…

Nachdem wir die Nacht wohlbehalten in den Zelten überlebt hatten…
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Drachenboot-Club WM in Venedig

von Jessica Böhme

Bei der Drachenboot – Club- Weltmeisterschaft in Venedig kämpften die Teilnehmer aus aller Welt an ihrem Saisonhöhepunkt um die begehrten Titel. Unter Bedingungen, die einer Weltmeisterschaft unwürdig waren, entpuppte sich das jedoch als große Herausforderung. So hatten die Veranstalter nicht berücksichtigt, dass es auch in dem Hafenbecken Ebbe und Flut gibt, sodass die Sportler trotz weitem Anreiseweg eine erhebliche Zeitverzögerung hinnehmen mussten. Sandbänke auf der Rennstrecke und die Wassertiefe, die morgens gerade einmal 70 cm betrug sorgten dafür, dass die sportliche Leistung allein nicht über Sieg oder Niederlage entschied. Für den Titel genauso entscheidend war die Startbahn auf der das Rennen bestritten werden musste und der Zeitpunkt an dem das Rennen stattfand, denn vor allem morgens und am späten Nachmittag gab es aufgrund der Sandbänke und der Ebbe schnelle und langsame Bahnen. Wenn man am Start nicht schnell genug war, konnte es mitunter passieren, dass man von den hohen Wellen der schnelleren Teams verschluckt wurde, was im Drachenbootsport sonst eher selten der Fall ist. Dennoch gab keiner der Sportler/-innen auf, sondern nahm den Kampf mit dem Wasser auf und paddelte was das Zeug hielt. Doch nicht nur die schlechten Wettkampfbedingungen setzten den Sportlern zu, sondern auch die mangelhafte hygienische Versorgung sorgte zeitweise für Verstimmung. Dadurch ließ sich jedoch keiner der Anwesenden die gute Laune verderben, es wurde gemeinsam die eigene Mannschaft angefeuert und sich über jedes gute Ergebnis von den Teamkollegen gefreut.

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Es ist wieder Herbst…

…und somit wieder die Zeit der immer früheren Sonnenuntergänge.
Kaum ist man abends auf dem Wasser, ist es auch schon dunkel!

Bitte zur eigenen Sicherheit daran denken:
Bei Nachtfahrten sind für Paddler laut Bodenseeschifffahrtsverordnung sogenannte
„gewöhnliche weiße Rundumlichter“ mit 2km Sichtweite vorgeschrieben.

„Nacht“ gilt dabei ab Sonnenuntergang!
Die aktuelle Zeit für den Sonnenuntergang könnt ihr direkt auf dem Begrüßungsbildschirm des elektronischen Fahrtenbuchs sehen.

Am 1. Oktober ist dies in Konstanz um 19:02h,
beim Abpaddeln eine Woche später schon um 18:48h.

Also die Anlegezeit spätestens auf diese Sonnenuntergangszeit legen oder notfalls mit einem über Kopfhöhe montierten Rundumlicht auf das Wasser gehen.
Diese gibt es im örtlichen Bootszubehörhandel oder bei den üblichen Versandhäusern.
Stichwort ist „LED-Navigationslicht“, möglichst noch zertifiziert.

Siehe hierzu auch die KCK-Paddelordnung.
PS:
Rundumlichter erkennt man daran, dass diese rundum leuchten und nicht nach oben;-)

Abpaddeln

Öfters wurde ich gefragt, ob „der Club“ nicht mal eine gemeinsame Seequerung „für Jedermann“ nach Meersburg anbieten könne. Die stabilsten Wetterlagen für ein solches Vorhaben sind eigentlich im Herbst, die Gewittersaison ist vorbei, Motorboote sind oft schon im Winterschlaf, das Wasser ist noch relativ warm und Paddlers Kondition hat seinen Jahreshöhepunkt erreicht. Also versuchen wir es doch am 7. Oktober 2017! 10:00 Uhr Start am Steg.

Unser diesjähriges Club-Abpaddeln geht nach Übersee

Zuerst paddeln wir 4½ km längst der Seestraße zum Hörnle, dort kurze Pause im Boot. Die Seequerung vom Leuchtfeuer zur Haltnau beträgt 5½ km, also eine gute Paddelstunde. Am Rebgut Haltnau bei Meersburg dann ordentlich Pause mit Einkehrmöglichkeit, danach Rückfahrt.

Für Mitpaddler ist eine geschlossene Spritzdecke Voraussetzung, ebenfalls besteht Schwimmwestentragepflicht. Die Fahrt findet nicht bei Starkwind oder Dauerregen statt. Die Strecke ist übrigens nicht viel länger, als die Strecke des Abpaddelns nach Hegne oder des Abpaddelns zum Fließhorn. Ich freue mich also auf zahlreiche Mitpaddler.

Wolfgang: wanderwart(ätt)kanu-club-konstanz.de

Vereinskilometer und Fahrtenbücher

Am 30. September endet laut den Regularien des Deutschen-Kanu-Verbandes das Paddeljahr und am 1. Oktober beginnt die neue Saison. Damit wird am 30.09.2017 um 23:59 Uhr auch unser elektronisches Vereinsfahrtenbuch „efa“ auf die Saison 2017/2018 umgestellt. Es sind dann keine Nachträge für die jetzt laufende Saison mehr möglich! Falls ihr Urlaubsfahrten vom Sommer nachtragen müsst, macht das bitte noch diesen Monat, sonst wird es nicht mehr richtig zugeordnet.

Der Abschluss eines Paddeljahres ist auch immer der Termin, an dem die „Persönlichen Fahrtenbücher“ mit Stempel und Unterschrift bestätigt werden müssen. Bitte gebt mir Eure komplett ausgefüllten Fahrtenbücher bis zum 5. Oktober. Werft sie am Besten in den Briefkasten am Winterersteig, ich schaue da jeden Tag rein. Dies ist besonders wichtig, wenn ihr die erforderlichen Kriterien für ein Wanderfahrerabzeichen erreicht habt. Generell sollten aber bitte alle ihre persönlichen Fahrtenbücher abgeben und sie sich mit Stempel und Unterschrift von mir bestätigen lassen, jedes Fahrtenbuch gibt Punkte für den Club!

Mit allen im Verein laut „efa“ gepaddelten Kilometern, mit allen abgegebenen und bestätigten persönlichen Fahrtenbüchern, mit allen erreichten Wanderfahrerabzeichen (Bronze, Bronze-Wiederholung, Silber, Gold, Gold-Sonderstufe sowie Globus) nimmt der Kanu-Club Konstanz am Vereinswettbewerb im Landesverband Baden-Württemberg teil. Vergangenes Jahr belegten wir dabei den 3. Rang unter 52 Vereinen.

Wolfgang: wanderwart(ätt)kanu-club-konstanz.de

Eine besondere Hochrheinfahrt

Die diesjährige Hochrheinfahrt des Bodensee-Kanu-Ring war trotz oder gerade wegen des launisch-kühlen Wetters inklusive Hochwasser eine ganz besonders harmonische Gemeinschaftsfahrt die allen 59 Teilnehmern viel Spaß gemacht hat. Und unser KCK-Prolog am Freitag von Konstanz nach Neuhausen hat wohl keinen Teilnehmerrekord gebrochen, war aber trotzdem prima.

Text Wolfgang,  Fotos Jürgen / Wolfgang