… übrigens: Morgen ist Bootshausputz!

Am Samstag, den 10. Oktober ist von 10 bis 14 Uhr:
Bootshausputz!

 

Wie immer wird es was leckeres zu Essen und zu Trinken geben

für alle, die Mitmachen!

 

Es ist schönes Wetter gemeldet (nicht zu heiss für schweisstreibende Arbeiten, aber kein Regen, der die ehrenhaft erarbeiteten Schweißperlen kaschieren würde, und die Sonne soll auch mal vorbeischauen), also kommt alle!

bootshausputz

Ein Abpaddeln, das man so schnell nicht vergisst

Alles war geplant und organisiert, das Wetter zeigte sich optisch von seiner allerbesten Seite. Nur etwas windig schien es schon beim Boote herrichten. Auf dem Steg wurde klar, unser Ziel Fließhorn werden wir nicht auf dem Wasserweg erreichen. Trotzdem paddelten wir mit über 20 Kajaks (Kanadier gingen beim besten Willen nicht mehr) mal los, alle schön mit geschlossener Spritzdecke und getragenen Schwimmweste, immer ganz dicht am Ufer der Seestraße entlang im Windschatten.  Bei sonnigen 17,4°C Lufttemperatur und 16,1°C Wassertemperatur eine angenehme Fahrt, mit super Blick auf die waagerechte Fontaine in Kreuzlingen, Schaumkronen ohne Ende auf dem See, vereinzelte Kitesurfer und die teils meterhohe Gischt an der Konstanzer Hafenmauer. Am „Vorderen Eichhorn“ (vor dem Jakobssteg, dort wo immer die Steinmännchen stehen) beendete ich offiziell das „Abpaddeln 2015“, Rück- oder auch bedingte Weiterfahrt individuell, jeder wie er (oder sie) es sich zutraut, jedoch nur in Kleingruppen. Niemand durfte alleine bleiben, denn die Wellen die sich uns auf dem weiteren Weg Richtung Hörnle boten waren so gewaltig wie ich es in 17 Jahren im Boot hier am See so noch nicht erlebt habe. Der konstante 4er Wind aus Nordost (24 km/h oder 13 Knoten) mit sehr häufigen Böen über 6 bft (46 km/h oder 25 Knoten) hatte ein beeindruckendes Meeresfeeling gezaubert. Viele von uns wagten sich mehr oder minder vorsichtig an ihre Grenzen, oder ein Stückchen darüber hinaus. 3 Paddler landeten im Wasser, wobei der Wiedereinstieg in den Wellen nicht mehr gelingen wollte und auch die bei Ententeichbedingungen geübte Rettungsmethoden komplett versagten. Trotzdem bestand nie ernste Gefahr und mit vereinten Kräften konnten Mensch und Material sicher an Land gebracht werden. Sehr lehrreich für Retter sowie für Gerettete. Die Wasserschutzpolizei beobachtete unser Treiben eine Zeit lang, drehte dann jedoch (anscheinend zufrieden, hoffe ich wenigstens mal) wieder ab. Leider gibt es von den besten Szenen keine Fotos …

Abpaddeln-1

Unbeschadet und reich an Erfahrungen kehrten alle nacheinander zurück an unseren kuscheligen Seerhein und versorgten die Boote im Club. Wir fuhren mit Autos zur reservierten Gaststätte am Fließhorn und genossen aus der warmen Stube den Blick auf den aufgewühlten Überlinger See.

Vorankündigung Abpaddeln

Unsere diesjährige Fahrt zum Sommerende und zum Ende des DKV-Paddeljahres 2015 findet
am Sonntag 27. September 2015 statt.

Vormittags individuell Autos umsetzen vor den Campingplatz Fließhorn (P) Unser Bootsanhänger wird auch dort stehen > bitte vergesst nicht Eure Gurte zum Festzurren der Boote beim Paddeln im Boot mitzunehmen.

Paddelstart ist 12:00 Uhr am KCK-Steg
Paddelstrecke 15 km / etwa 3 Stunden
Hörnle – Staad – Uni-Wassersport Egg (9 km, Pause) – Mainau – Litzelstetten – Ziel: Campingplatz Fließhorn
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BKR-Hochrheinfahrt „plus“

Text Marion Sonntag

Am Freitagabend 4. September trafen wir uns auf dem Zeltplatz „Rheinwiese“ des KC Schaffhausen. Andreas und Christian (beide KC Konstanz) hatten von Konstanz aus kommend bereits achtunddreißig Kilometer zurückgelegt, wir anderen (Ralf EPBW aus Karlsruhe, Annette PC Überlingen, Claudia KC Radolfzell und Marion KC Konstanz) kamen von Radolfzell aus und sparten uns dadurch 10 Kilometer.


Samstagmorgen wurden die restlichen 6 km bis zur Umtragestelle vor dem Rheinfall gepaddelt. Von dort spazierten wir mit unseren Kajaks auf dem bequemen Rheinwanderweg zum Startpunkt der Hochrheinfahrt des Bodensee-Kanu-Ringes unterhalb des Rheinfalls. Hier trafen wir auf Georg, Waltraud, Gabi und Rainer (alle KC Konstanz), sowie auf die circa hundert anderen Teilnehmer der Fahrt. Und nicht zuletzt auf Petra und Andreas Mattes, die das Ganze perfekt organisiert hatten.
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